Ab 2011 wird Renault batteriebetriebene Elektroautos in Großserie einführen. Bis 2020 sollen rund zehn Prozent der Gesamtverkäufe von Renault Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb sein. Die umweltfreundlichen „Zero Emission“-Modelle werden die gleichen Fahrleistungen erreichen wie vergleichbare Modelle mit 1,6-Liter-Benzinmotor. Zentraler Baustein der Renault Elektromobilität ist die flächendeckende Infrastruktur mit speziellen Stromtankstellen und Batteriewechselstationen. Um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen mit Nachdruck voranzutreiben, hat die Renault-Nissan-Allianz bereits mit über 30 Regierungen, Städten, Energieunternehmen und anderen Organisationen Partnerschaften geschlossen.
Die umweltfreundlichen Renault Elektrofahrzeuge werden ihre Energie aus modernen Lithium-Ionen-Batterien beziehen. Diese bieten im Vergleich zu konventionellen Nickel-Metallhydrid-Batterien größere Reichweite und längere Lebensdauer. Außerdem sind sie deutlich leichter als frühere Batteriegenerationen. Renault rechnet damit, dass bis 2020 rund zehn Prozent seiner Verkäufe Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb sein werden.
Studien bieten einen Ausblick auf Serien-Elektromodelle
Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2009 in Frankfurt stellte Renault vier Konzeptfahrzeuge vor, die eine konkrete Vorstellung ermöglichen, welche Elektromodelle Renault ab 2011 in Großserie auf den Markt bringen wird. Das Angebot reicht vom hoch innovativen Zweisitzer für die Innenstadt über das agile viersitzige Kompaktmodell und die komfortable Stufenhecklimousine für fünf Personen bis zum geräumigen Elektrotransporter für den Innenstadt-Betrieb von Gewerbetreibenden und Fahrzeugflotten.
Als erste Renault Serienmodelle mit Elektroantrieb kommen 2011 die Stufenhecklimousine Fluence Z.E. sowie ein agiles Citymobil und ein Kompakttransporter auf den Markt. Die Fahrzeugstudien Fluence Z.E. Concept, Twizy Z.E. Concept und Kangoo Z.E. Concept bieten bereits einen Ausblick auf diese künftigen Modelle. 2012 folgt das erste Renault Elektroauto der Kompaktklasse. Wie es aussehen könnte, zeigt die Studie Zoe Z.E. Concept.
Partnerschaften für flächendeckende Infrastruktur
Voraussetzung für den Markterfolg des Elektroautos ist eine flächendeckende Infrastruktur mit speziellen Stromtankstellen und Batteriewechselstationen. Um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen voranzutreiben, hat die Renault-Nissan-Allianz bereits mit über 30 Regierungen, Städten, Energieunternehmen und anderen Organisationen Partnerschaften geschlossen. Weitere Länder und Regionen werden folgen.
Darüber hinaus vereinbarte die Renault-Nissan-Allianz mit dem Unternehmen Better Place ein Abkommen zur breiten Vermarktung von Elektroautos sowie zum Aufbau der nötigen Infrastruktur in Israel und Dänemark ab 2011. Einen ähnlichen Vertrag schlossen Renault und Nissan mit dem größten französischen Energieversorger Électricité de France (EDF) für Frankreich und RWE in Deutschland ab. Besonders wichtig: Das vollautomatische Wechseln einer leeren gegen eine voll geladene Batterie soll nur so lange dauern wie ein herkömmlicher Tankvorgang.

