Bis 2020 müssen alle Hersteller in Europa ihre Flottenemissionen auf 95 g/km CO2(entspricht einem Verbrauch von 4,1 l/100 km) heruntergefahren haben. Ab 2015 gilt ein Limit von 130 g/km (5,6 l/100 km). Da die heute noch in der überwiegenden Mehrheit verwendeten Verbrennungsmotoren nur noch ein Einsparpotenzial von 20 (mit Erdgas maximal 25 Prozent) haben, wird bis dahin kein Hersteller mehr ohne Plug-in-Hybrid- oder reine Elektrofahrzeuge in seinem Portfolio auskommen. Das könnte auch für Deutsche Autohersteller den Ausschlag geben Elektroautos zu produzieren da es sich dann nicht mehr Lohnt Benziner zu optimieren.
Nissan Green Program 2016: 35 Prozent weniger Verbrauch im Vergleich zu 2005
Im Rahmen des neuen Umweltplanes „Nissan Green Program 2016″ hat Nissan seine zentralen Unternehmensziele in den drei Schlüsselbereichen CO2-Emissionen, erneuerbare Energien und Rohstoffeinsatz definiert. Danach will das Unternehmen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2016 Marktführer bei Null-Emissions-Fahrzeugen mit einem kumulierten Absatz von 1,5 Millionen Zero-Emission-Fahrzeugen durch die Renault/Nissan-Allianz sein. Der Flottenverbrauch soll gegenüber dem Niveau von 2005 um 35 Prozent, der CO2-Fußabdruck aller Unternehmensaktivitäten um 20 Prozent pro Fahrzeug sinken. Schließlich will Nissan die Einsatzquote recycelter Materialien auf 25 Prozent steigern.
Der Countdown zum deutschen Marktstart des Nissan LEAF läuft. Nach der bereits im Laufe des Jahres 2011 erfolgten Einführung in mehr als zehn europäischen Ländern kommt das erste in großen Stückzahlen gebaute und voll familientaugliche Elektrofahrzeug im April 2012 nun auch nach Deutschland. Der in 2011 zum „Auto des Jahres in Europa” und zum „World Car of the Year” gewählte Nissan LEAF wird zum Preis von 36.990 Euro über zunächst 18 ausgewählte Nissan-Handelspartner vertrieben. Ziel von Nissan ist es, bis Ende 2013 die Zahl der LEAF-Stützpunkte auf mindestens 100 zu erhöhen. Mit dem nun bekannt gegebenen Listenpreis ist der überaus reichhaltig ausgestattete Nissan kaum teurer als ein japanischer, allerdings deutlich kleinerer Mitbewerber im Elektrofahrzeugsegment und rund 6.000 Euro günstiger als eine in diesen Wochen neu auf den Markt gekommene Familienlimousine mit E-Motor und Reichweiten-Verlängerer. Pünktlich zur Markteinführung wird Nissan auch attraktive Leasing-Angebote für sein Zero Emission-Fahrzeug bekanntgeben.
- Elektromobilität beginnt bei attraktiv gepreisten 36.990 Euro
- Auslieferung ab April 2012 über 18 ausgewählte Nissan-Händler
- Mobilitätspartner RWE liefert CO2-freien Strom und die Ladeinfrastruktur
Nach jahrzehntelanger Entwicklung verspricht der Nissan LEAF nicht weniger als eine Revolution des Autofahrens. Weltweit hat Nissan als Pionier der E-Mobilität bereits über 20.000 Einheiten dieses Autos verkauft, das beim Euro NCAP Test als erstes Elektrofahrzeug überhaupt mit der Maximalwertung von fünf Sternen bedacht wurde. Weiteres Plus: Nissan gewährt neben der dreijährigen Fahrzeuggarantie eine Gewährleistung von fünf Jahren auf alle elektronischen Komponenten.
Bis zu 175 Kilometer Reichweite mit einer Batterieladung
Eine Batterieladung reicht für 175 Kilometer – eine Distanz, die für die meisten Kunden absolut ausreichend ist. In Deutschland legen fast 60 Prozent aller Autofahrer im Schnitt täglich weniger als 50 Kilometer zurück, weitere 25 Prozent bleiben unter 100 Kilometern.
Die exakte individuelle Reichweite hängt von externen Faktoren wie der Außentemperatur, den Einstellungen von Klimaanlage oder Heizung, dem persönlichen Fahrstil, dem Streckenprofil und dem Lebensalter der Batterie ab. Ein Display im Kombiinstrument gibt jederzeit aktuelle Daten zum Ladezustand der Batterie und der Restreichweite. Leuchtdioden zeigen Phasen an, in denen durch Rekuperation Energie zurückgewonnen wird. Eine ECO-Anzeige belohnt sparsames Fahren in Form von Tannenbaum-Piktogrammen.
Das Bremsenergie-Rückgewinnungssystem des Nissan LEAF hilft ebenfalls bei der Streckung der potenziellen Reichweite. Beim Druck auf die Bremse oder Lupfen des Gaspedals arbeitet der E-Motor als elektrischer Generator und führt sonst verschwendete Energie in die Batterien zurück. Im ECO-Modus wird dank verringerter Leistung der Klimaanlage zusätzlich Energie zurückgewonnen.
Netz an öffentlichen Stromtankstellen wird immer dichter
Das Netz an öffentlichen „Stromtankstellen” wird immer dichter gewoben. Allein Nissan-Partner RWE Effizienz hat seit 2009 in ganz Deutschland rund 1.050 Ladepunkte errichtet, mit Schwerpunkten in Berlin und im Ruhrgebiet. Das ist das größte Lade-Netzwerk für Elektrofahrzeuge in Deutschland.
Die intelligente Ladetechnik der öffentlich zugänglichen Ports ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation zwischen Fahrzeug und Säule. Als Folge werden Fahrzeug und Halter beim Anschließen des Ladekabels automatisch erfasst (Plug & Charge) und – nach ebenfalls automatischer Erfassung des Verbrauchs – ein bequemes Direkt-Bezahlen mit EC-Karte, Kreditkarte oder (ab dem ersten Quartal 2012) auch per SMS ist möglich. Zusätzlich erlaubt das so genannte e-Roaming, ein Elektroauto wie den LEAF auch bei anderen Anbietern als bei RWE „aufzutanken”.
Wichtig: An allen öffentlichen RWE-Ladepunkten wird mit Ökostrom geladen, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt. Und durch moderne Schnellladestationen rückt auch ein Einsatz auf längeren Strecken in greifbare Nähe.
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